Magische Orte
Magische Orte
Energie an einem Ort spüren ist kein esoterischer Schabernack. Kraftorte tragen kulturelles Erbe in sich. Oft stehen an jenen Stellen Kirchen. Zum Beispiel die Burgkirche Raron.
Der Magie eines Ortes geht die Geomantie auf den Grund. Die Wissenschaft besagt, dass auf der Erdoberfläche natürliche Energieflüsse vorhanden sind. Die Menschen suchten im Verlauf der Geschichte immer wieder Plätze und Stätten auf, wo sich sehr viel Energie befindet. Pilgerreisen oder Wallfahrten zu Kirchen und Heilplätzen sind ein eindrücklicher Beweis dafür.
Immer der Natur nach
Meist geschehen an diesen Orten jedoch keine grossen Wunder. Kraftplätze sind schlicht Orte, an denen Schwingungen ausströmen. Man erinnert sich plötzlich an glückliche Kinderjahre oder einen unbeschwerten Sommertag, nimmt Blumen, Sträucher oder Baumrinden wahr und fühlt sich gewappnet für den Alltag. Berggipfel, Quellen, Inseln, Seen, Kirchen, markante Bäume oder üppige Vegetation mit stärkerer Moosbewachsung signalisieren Plätze mit besonderer Ausstrahlung.
Eigene Kraftquellen
Um einen Kraftort zu erkennen, sollte man die eigenen Sinne schärfen. Das persönliche Erleben steht im Vordergrund: Wo man sich in der Natur besonders wohl fühlt, Ruhe findet und Energie tankt, dort wirkt die subtile Ausstrahlung.
Geomanten orten diese Energie zum Beispiel in der Region zwischen Ausserberg und Raron. Dort soll besonders energiereiche Strahlung an die Erdoberfläche dringen.
Raron inspirierte Rilke
Der Felshügel Heidnischbiel mit der St. Anna Kapelle steht gemäss Überlieferung an einem prähistorischen Opferplatz. Ergreifend nimmt am Ziel, hoch über Raron, die alte Burgkirche ihren Platz ein. Sie wurde auf den Ruinen einer Burg erbaut. An der Aussenmauer befindet sich das Grab des Dichters Rainer Maria Rilke, dem Licht und Luft dort neue Schaffenskraft verlieh.